Montag, 21. Dezember 2015

Köstlicher Advent - die Dritte: Vanilleküchlein mit karamellisierter Orange

Hui, da bin ich ja die letzten Tage mal komplett an meinem Schreibtisch pappen geblieben - so viel gab es noch zu korrigieren, nachzuschauen und zu planen - leider erst einmal nur schulbezogen. 

Aber das lässt mich nicht weniger breit grinsen - denn erstens geht es morgen das letzte Mal für dieses Jahr in die Schule (inklusive Weihnachtsfeier!) und zweitens hat erneut mein lieber Leistungskurs für sehr viele Lacher beim Korrigieren gesorgt.

Ich glaube, das ist mittlerweile mein dritter Post über meine Unterrichtsreihe zum Thema Fabeln - wenn es zu viel werden sollte, dann einfach direkt zu diesem kleinen Träumchen aus frischer Vanille und Orangen weiterscrollen!

Aber erst einmal zu den Fabeln - meine Schüler sollten sich mit der Fabel der Fuchs und der Rabe auseinandersetzen - ich hatte ja keine Ahnung, was sich hinter der simplen Fassade dieser Tiergeschichte noch für Abgründe auftun - zum Glück konnte mich mein LK aufklären:

Der Autor (auch unter dem Decknamen Fabylist bekannt) berichtet dort angeblich von einem Fuchs, der sich in seinem Terrier versteckt, ansonsten aber abenteuerlustig ist, weil er Abenteuer mag (Aha.) und im Fliegen einen Raben trifft, der gerade das Abendessen zubereitet (Aha.). Zudem macht besagter Fuchs ständig Komplimente, um ein Käse zu werden, oder er geht eben zu seinem Nobeljuwelier Cartier - immer auf der Flucht vor dem Jäger - der ist nämlich der Feind der Tiere im Wald (zum Glück klärt mich endlich jemand auf!).

Ähnlich verwundert wie ich? Naja, dann will ich meinem Bildungsauftrag mal nachkommen und empfehle euch, hier doch noch einmal das Original nachzulesen! 

Jetzt aber zum Wesentlichen - einem spontan kreierten Küchlein aus frischer Vanille, gebacken à la Tarte Tatin - also quasi auf dem Kopf gebacken!

Viel Spaß beim Nachbacken und schon einmal ein paar entspannte Weihnachtstage!

Vanilleküchlein mit karamellisierter Orange

4 Bio-Orangen
4 Eier
175 g Puderzucker
1 Prise Salz
175 g weiche Butter
100 ml Buttermilch
1 Vanilleschote
200 g Mehl
50 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
etwas brauner Zucker oder
selbstgemachter Vanillezucker

So geht's:

1. Die Schale von drei Orangen abreiben und sie danach auspressen (ergibt etwa 250 ml). Die vierte Orange von der kompletten Haut befreien (auch die feine weiße Haut muss weg!) und dann in dünne Scheiben schneiden.

2. Die Eier mit dem Puderzucker, der Orangenschale und dem Salz richtig gut aufschlagen (ca. 5 Minuten) und danach die Butter, die Buttermilch und 100 ml Orangensaft unterrühren. Dann noch das Mehl, das Backpulver und die Speisestärke dazugeben - und als krönenden Abschluss das Vanillemark, das ihr vorab aus der Schote gekratzt habt. 

3. Gebt nun je eine Orangenscheibe in die gut gefetteten Muffinblechmulden und gebt dann Teig darüber (bis knapp unter den Rand). Backt die Küchlein nun für 25 Minuten bei 175° im Backofen.

4. Nehmt die Küchlein danach aus dem Ofen und stecht sie ca. fünfmal mit einem Zahnstocher ein und träufelt dann den übrigen Orangensaft darüber. Lasst das Ganze noch etwa 10 Minuten auskühlen.

5. Löst die Küchlein dann aus der Form und dreht sie einmal um - legt sie nun mit der Orangenscheibe nach oben auf ein Backblech und gebt entweder den braunen Zucker oder selbstgemachten Vanillezucker darüber. Nehmt nun einen Küchen-Flammenwerfer (ihr wisst, was ich meine!) oder die Grillfunktion eures Backofens zuhilfe und lasst den Zucker auf den Orangen karamellisieren.

Genießt die kleinen Sonnenscheine am besten noch lauwarm!




Dienstag, 8. Dezember 2015

Ich glaub', ich steh im Wald: Death by Chocolate - Brownies

Ich glaub', ich steh im Wald - das denke ich nicht nur in der ein oder anderen Vertretungsstunde bei den kleinen Schülern unserer Schule, sondern eben oft genug auch bei "meinen" Großen. Da kann ich das ein oder andere Mal nicht fassen, dass der ein oder andere Gedanke so fix und manchmal unüberlegt den Kopf meiner Schüler verlässt.

Beispiele gefällig? Lieber Leistungskurs Französisch, nehmt es mit einem Schmunzeln - das tu ich auch (und bin immer wieder direkt gut gelaunt, wenn ich mich an diese Situationen zurückerinnere!). 

Meine  TOP 5 der letzten paar Wochen (und ja, es ist schon Zeit für die obligatorischen Jahresrückblicke!):

5. "Frau FA, ist die Eva im Text von Sartre wohl eine Frau?"

4. "Le renard JURA directement.... was macht der denn im Gebirge?" "Das ist das Verb....., nicht das Jura-Gebirge..."

3. "Krass, ist Emile Zola etwa ein Mann - ich dachte, das sei die Kurzform für Emilia..."

2. "Frau FA, mein PC schreibt nicht mehr!" "Woran machst du das fest?" "Jaa, der schreibt einfach nicht, wenn ich auf die Tastatur tippe!" "Hast du in WORD denn wirklich das Dokument angeklickt?" " Hallo, ja natürlich! (zwei Sekunden später, deutlich leiser) Hat sich erledigt, Danke...."

1. "Was heißt WAAGE auf Französisch?" "Keine Ahnung, Frau FA, ich kann nur Gurke!"


Und was hilft am besten, wenn man sich wie im Wald fühlt - Schokolade natürlich! deshalb darf ich euch heute die weltbekannten "Death by Chocolate - Brownies" ans Herz legen - und zwar passend zum zweiten Advent als kleine verschneite Weihnachtsbäumchen!

Death by Chocolate - Brownies

200 g Zartbitterschokolade
150 g Butter
200 g Zucker
4 Eier
100 g Mehl
2 TL Backpulver
4 EL Backkakao
5 Tropfen Vanillearoma
50 g saure Sahne
150 g Zartbitter - Kuvertüre
100 ml Sahne
grüne Zuckerdeko
Holzstielchen

So geht's:

1. Schmelzt die Schokolade mit der Butter ganz langsam in einem Topf. Gebt währenddessen den Zucker mit den Eiern in eine Schüssel und schlagt alles sehr cremig auf.

2. Heizt den Ofen auf 175° vor. Gebt nun das Mehl, den Backkakao und das Backpulver zum Zucker-Ei-Gemisch und rührt alles unter. Gebt zum Schluss die Schokobutter, das Vanillearoma und die saure Sahne dazu und verrührt alles kurz.

3. Schnappt euch nun eine Brownie-Form oder eben ein kleines rechteckiges hohes Backblech, das ihr mit Backpapier auslegt. Gebt nun den Teig hinein und backt die Brownies für 20-25 Minuten.

4. Während  die Brownies danach auskühlen, gebt ihr bitte die Sahne und die Kuvertüre in einen Topf und rührt solange, bis die Kuvertüre geschmolzen ist. Gebt sie nun auf die Brownies und streut anschließend die grünen Zuckerperlen darüber. Lasst alles etwas antrocknen bevor ihr dann kleine Dreiecke aus dem Riesenbrownie herausschneidet. Noch schnell einen Holzstiel hinein und fertig sind eure kleinen Schoko-Weihnachtsbäumchen.





Sonntag, 29. November 2015

Köstlicher Advent - die Erste: Bratapfel-Muffins

Puh, den stressigen November haben wir jetzt fast hinter uns - schulisch  mit Sicherheit einer der stressigeren Monate durch all die Konferenzen, den Elternsprechtag, den Tag der offenen Tür und die in diesem Monat üblichen Klassenarbeiten und Tests.

Aber wenn man den Stress mal einen Moment außer Acht lässt, dann merkt man auch dem ein oder anderen Schüler an, dass er/sie schon auf Weihnachten eingestellt ist (dem einen mehr, dem anderen weniger).

Ich möchte euch heute eines meiner Weihnachts-Lieblingsrezepte ans Herz legen: den klassischen Bratapfel-Muffin.

Das Rezept möchte ich zwei Menschen widmen:

Zum Einen (und das nicht nur, weil ihr diese Muffins so gut geschmeckt haben) der Perle der Schul-Organisation, unserer lieben Schulsekretärin Frau Koch, der von manchem Schüler schon einmal ein harter Kern unterstellt wird, die aber auch in stressigen Situationen immer den Überblick behält und einfach nur eine der liebsten Personen ist, mit der man tagtäglich in so vielen Zusammenhängen schulisch zu tun hat.

Zum Anderen dem kleinen Sechstklässler, den ich diese Woche völlig desillusioniert habe als er freudestrahlend auf mich zukam...

 "Bonjour, Madame FA! Wissen Sie was? Mein Bruder heißt Weihnachten!"
"Aha. Wie schreibt man denn den Namen deines Bruders?"
"N-o-e-l."
"Aha. Kommt da noch irgendwo ein Accent hin oder zwei Punkte über dem E (Fachwort hierfür TREMA - nur für diejenigen, die es interessiert)?"
"Nein. Das wird einfach so geschrieben."
"Aha. Na dann tut es mir leid, aber dann heißt dein Bruder leider nicht Weihnachten, sondern NÖHL. Sag das bitte auch deinen Eltern."

Na hoffentlich ist das mal kein telling name... Fazit, liebe werdende Eltern: Obacht bei der Namenswahl!

Jetzt aber endlich zum Rezept: Viel Spaß beim Backen und einen schönen ersten Advent!

Bratapfel - Muffins

3  Äpfel 
100 g Marzipan-Rohmasse
1 Ei
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillin-Zucker
100 g Zucker
225 g Mehl
2 TL Backpulver
200 g Crème fraîche
6 EL Öl
25 g gehackte Mandeln
(50 g Rosinen - wer's mag)

So geht's:

1. Schält zwei der Äpfel, entkernt sie und schneidet sie in kleine Würfel. Würfelt auch den Marzipan fein. Schlagt nun das Ei mit dem Salz, dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig auf und gebt dann das Öl und die Crème fraîche dazu.

2. Verrührt nun noch das Mehl und das Backpulver und gebt auch die Apfelwürfel und den Marzipan (und wer mag die Rosinen) zum Teig.

3. Heizt nun den Backofen auf 200° vor und nutzt die Wartezeit, den Teig in eure Förmchen auf dem Muffinblech zu füllen. Schnappt euch zum Schluss den dritten Apfel und entfernt nur das Kerngehäuse. Schneidet jetzt großzügige Spalten heraus und legt je ein oder zwei Spalten oben auf die Muffins.

4. Backt die Muffins etwa 20 Minuten und genießt sie am besten lauwarm mit einer heißen Tasse Kaffee oder Tee.




Samstag, 7. November 2015

Das pure Glück - Fortune Cookies mal anders interpretiert

Von folgendem Satz können die wenigsten jungen Lehrer sagen, dass sie ihn in den ersten Berufsjahren nicht mindestens einmal gesagt oder zumindest gedacht haben : "Ich überlege mir das mit den eigenen Kindern nochmal, wenn ich sehe, was an meinem Arbeitsplatz gerade so abgeht."

Bei den allermeisten ist es ein nicht ernstzunehmender Impuls - keine Sorge. Bei uns im Lehrerzimmer könnte man momentan wieder meinen, wir würden in den nächsten Jahren in Richtung Kinderhort expandieren - so viele Kolleginnen sind gerade schwanger, frisch Mutter geworden oder denken zumindest über die eigene Fußballmannschaft nach...

Und was soll ich sagen? ICH LIEBE ES! Auch wenn ich noch kein Kind habe, so liebe ich es, mich über kleine Fäuste, die von innen an die Bauchdecke klopfen, runde Bäuche, kreative Interpretationen von altgermanischen Namen zu diskutieren und per WhatsApp-Profilbild jede Woche zu entscheiden, welches Baby am meisten gewachsen ist.

Na und da passte es doch ganz gut, dass ich angeschrieben wurde, ob ich nicht eine kreative Idee zum Thema "Neuinterpretation von Glückskeksen" hätte - na klaro habe ich die!!! Ich bin mir sicher, dass ähnlich wie die Idee von Halloween vor ein paar Jahren über den Ozean nach Deutschland geschwappt ist, das Gleiche in den kommenden Jahren vielleicht mit "Baby Showers" (Mädels-Party vor der Geburt des Kindes, zu der es tolle Geschenke und kleine Spiele gibt) und "Gender Reveal Parties" (Party, bei der das Highlight das Anschneiden eines Kuchens ist, der entweder rosa oder blau gefüllt ist und somit das Geschlecht des Babys verrät).

An letzterer Idee habe ich angesetzt und ein paar pastellige Glückskekse gebacken, mit denen man die Freude über ein Baby einerseits mitteilen und die Frage nach Junge oder Mädchen andererseits endlich beantworten kann.

Also viel Spaß beim Backen!

P.S. Diese kleinen Stückchen Glück widme ich meinen lieben Kolleginnen Frau GR, Frau NE, Frau TR und Frau SR - ihr seid die Besten (ihr wisst warum!).

das pure Glück - Kekse

2 kalte Eiweiß
1/4 TL Vanilleextrakt
3 Tropfen Bittermandelöl
3 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
3 EL Wasser
60g Mehl
90g Zucker
25g Speisestärke
Prise Salz
rosa und blaue Lebensmittelfarbe
20 Glücksbotschaften

So geht's:

1. Heizt den Backofen auf 200° vor. Gebt die zwei Eiweiß in eine Schüssel und schlagt sie etwa eine halbe Minute lang schaumig auf. 

2. Gebt nun die übrigen Zutaten hinzu und verrührt den Teig, bis ihr keine Klümpchen mehr seht. Zum Schluss teilt ihr den Teig in zwei Portionen auf und gebt je in eine Portion die rosa bzw. blaue Lebensmittelfarbe (bis mir ist es wieder einmal das gute Gel von Wilton geworden - da reicht je eine Messerspitze!). Stellt den Teig dann für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank.

3. Gebt nun je einen Löffel des Teigs auf ein Backblech mit Backpapier und streicht ihn ganz dünn mit dem Rücken des Löffels zu einem etwa 8cm großen Kreis aus - dann das Ganze ganz fix für 5 Minuten in den Backofen (macht am besten nich mehr als 4-6 Kekse gleichzeitig, da sie nach dem Backen superschnell gefaltet werden müssen!)

4. Bleibt am besten in der Nähe und holt die Kekse aus dem Ofen, wenn ihr seht, dass der Rand braun wird. Jetzt ganz schnell: Legt eine Glücksbotschaft in die Mitte und faltet die Kekse nach oben zusammen - drückt dabei die offenen Kanten zusammen (aber auch nur die Kanten). Biegt nun die Unterseite des Keks über dem Rand einer Schüssel nach unten und legt dann die Kekse in eine Muffinform, damit sie nicht wieder die Form verlieren (hört sich komplizierter an als es ist!).

5. Lasst die Kekse ungefähr eine Stunde auskühlen und fertig ist euer kreativer Beitrag zur nächsten Baby Shower!




Sonntag, 1. November 2015

Schoko - Karamell - Streuselkuchen mit Herz

Guten Morgen November!

Dass wir schon in meiner Lieblingsjahreszeit sind, habe ich euch schon verraten, aber dass mich heute morgen mein Lieblingsmonat mit an der Nase kitzelnden Sonnenstrahlen und Laub in den schönsten Rottönen begrüßt hat, wisst ihr erst jetzt. Jap. Trotz ganz viel Regen, in der Regel grauem Himmel und morgendlichem Frost liebe ich den November!

Auch im Unterricht geht es gerade um den Übergang zwischen Herbst und Winter - zum Beispiel dank der Zentralabiturvorgaben im Fach Französisch: Mein Leistungskurs schwebt nämlich gerade durch die Welt der klassischen und modernen Fabeln - und da tun sich echt Abgründe auf!

Keine Sorge. Ich erwarte von keinem Schüler dass er vorab schon alles weiß und so überraschte es mich nicht wirklich, dass meine Kleinen gerade noch so Grimms Märchen zusammenbekommen, aber mit "der Rabe und der Fuchs" oder auch "die Zikade (eine Art Grashüpfer) und die Ameise" nicht viel anfangen konnten.

Worüber ich aber (wie so oft) hinter meinem Pult innerlich zusammenbrach, waren die Ansichten bzw. die Allgemeinbildung im Hinblick auf Tiere allgemein....

"Mme FA, Raben sind die Tiere, die immer stehlen, oder?" (genau, zum Beispiel die Assoziation zu ELSTERN!)

"Mme FA, Ameisen sind giftig, oder? Ich kenne das, wenn die einem auf die nackte Haut pieseln...Hatten Sie das noch nie?" (Tut mir leid, so oft bin ich nicht nackt im Wald!)

"Mes chers élèves, Grillen gelten in der Fabelwelt übrigens deshalb als musikalisch, da ein Zirpen entsteht, wenn sie ihre Beine aneinander reiben." "Mme FA, ich kann auch Musik machen, wenn ich meine Beine aneinander reibe!" (kein Kommentar. KEIN KOMMENTAR. Das Bild werde ich nie mehr los!)

Und so ging es weiter... zum Glück haben wir dann doch noch das Ruder rumreißen können und sind wieder bei den Fabeln gelandet! Am Wochenende habe ich noch sehr darüber lachen müssen und dachte mir, dass diese Auszüge doch gut zu meinem herzerwärmenden Schoko-Karamellkuchen  passen würden.

Schoko - Karamell - Streuselkuchen mit Karamellsahne

für die Streusel:
125 g weiche Butter
200 g Mehl
1 EL Backkakao
100 g Zucker

für den Rührteig:
2 Eier
125 g Zucker
1 Päckchen Karamellpuddingpulver
100 ml Milch
100 ml Öl
150 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
50 g Schokoraspel

für die Karamellsahne:
200g Schlagsahne
200 g Frischkäse
125 g Puderzucker
100 g Karamellcrème (gekauft oder selbstgemacht)

So geht's:

1. Vermischt die Zutaten für die Streusel in einer Schüssel und stellt sie beiseite. Heizt schon einmal den Backofen auf 200° vor.

2. Verquirlt nun den Zucker und die Eier in einer zweiten Schüssel und gebt dann das Öl und das Puddingpulver dazu, das ihr aber VORAB mit der Milch verrührt habt. Zum Schluss gebt ihr noch das Mehl und das Backpulver dazu und verrührt alles gut.

3. Gebt nun den Rührteig in eine gefettete Springform (24cm Durchmesser) und backt ihn für 5 Minuten. Nehmt dann die Form noch einmal aus dem Ofen und verteilt die Streusel und die Raspelschokolade darüber. Backt den Kuchen dann weitere 20 Minuten.

4. Während der Kuchen backt bzw. danach auskühlt, kümmert ihr euch schon einmal um die Karamellsahne. Schlagt dazu die Schlagsahne auf und verrührt in einer anderen Schüssel die weiche Butter mit dem Frischkäse und dem Puderzucker. Gebt dann die entweder gekaufte Karamellcrème oder selbstgemachte Karamellcrème dazu. Hebt zum Schluss noch die Schlagsahne unter.




Wer sich jetzt übrigens fragt, wie die Sahne in Herzform in meinen Kuchen gekommen ist: Ich bin durch Zufall auf die Backform "Wilton Tasty fill (Herz)" gestoßen und wollte das unbedingt ausprobieren! 
Falls ihr das auch machen wollt, dann empfehle ich euch, die Menge Rührteig zu verdoppeln - die Streusel reichen aus! Schmackhafter Nebeneffekt: Wenn ihr den Kuchen später zusammensetzt, habt ihr oben und unten leckere Streusel!




Mittwoch, 28. Oktober 2015

Schoko - Mandel - Cakepops: Ist das Kunst oder.... hat sich hier ein Einhorn übergeben?

Meine Güte, diesen Monat jagt aber auch wirklich wieder eine Vertretungsstunde die nächste!

Gestern hatte ich das große Vergnügen, eine fünfte Klasse in Kunst zu bespaßen - KUNST! (Ich habe das Fach während meiner eigenen Schulzeit nur mithilfe meiner Mutter und ihren künstlerischen Fähigkeiten überlebt...inklusive des Satzes meiner Kunstlehrerin, den ich in Dauerschleife hörte: "Aber Sarah, zuhause konntest du es doch!")

Naja, ich begrüßte die kleinen Monster und gab den Arbeitsauftrag der verhinderten Kollegin weiter: "Schaut mal, hier auf dem Blatt sind ganz viele unterschiedliche Rahmen. Malt in jeden Rahmen ein Bild und gestaltet eure eigene Galerie."

Ich hatte den Satz noch nicht zuende gesprochen, da hörte ich auch schon aus drei Ecken: "Ich weiß gar nicht, was ich malen soll!!!!"

Ich gab mich besonders pädagogisch: 

"Ach überleg doch erst einmal...Mal doch etwas, das du gerne magst. Ich würde einen Kuchen malen. Und wenn dir doch nichts Eigenes einfällt, dann mal doch ein berühmtes Gemälde nach - so gut es geht."

Und wieder schallte es aus diversen Ecken: 

"Ich kenn' keine berühmten Gemälde! Oder doch... Frau FA, hat die Mona Lisa ein Kopftuch?"

"Nein."

"Sind Sie sicher?"

"Ziemlich."

"Hat die Mona Lisa die Haare vorne oder hinten?"

Noch mitten in der Vorstellung der Mona Lisa vor meinem inneren Auge verließen wir aber auch schon das eigentliche Aufgabenfeld und bewegten uns in Richtung meiner persönlichen TOP 3 bei Fünftklässlern:

3. "Ich kann das nicht!"
2. "Der XY malt mir alles nach/ hat meinen Stift/steht mir im Licht!"
1. "Frau FA, mir geht's nicht gut!"

Jap. Krankheiten. All-time-favourite!

"Frau FA, ich hab Tetanus!"

Panik machte sich breit. Können Kinder an Wundstarrkrampf nicht sterben? Hilft da 'ne Wärmflasche? Kann man das simulieren?

Ruhe bewahren.

"Ähhmmm...Woran merkst du das denn?"

"Ich hab' ein Piepen im Ohr - die ganze Zeit!"

Aso. Also doch nicht Tetanus. Tinnitus - gaaaaanz marginaler Unterschied.

"Frau FA, meine Cousine hat das auch. Die hört nur Piepen, auch wenn's ganz ruhig ist. Wie bekommt man das???"

IN.GANZ.GENAU.SOLCHEN.SITUATIONEN.


Naja, das Ende vom Lied: Jeder hat dann doch seine Galerie noch bunt hinbekommen - und ich, frisch inspiriert von so viel Kreativität, hab' mich zuhause an den Resten vom Schokokuchen ausgelassen.

Schoko - Mandel - Cakepops 

a.k.a "hier hat sich ein Einhorn übergeben"

zerbröselte Reste von jedem Trockenkuchen
140 g Doppelrahmfrischkäse
70 g Puderzucker
40 g gemahlene Mandeln
40 g weiche Butter
200 g weiße Kuvertüre
Zucker-Konfetti

So geht's:

1. Zerbröselt eure Kuchenreste und schmelzt die weiße Kuvertüre über einem Wasserbad.

2. Vermischt die übrigen Zutaten und gebt peu à peu die Kuchenkrümel dazu. Formt nun kleine Bällchen und legt sie auf einen großen Teller mit Backpapier.

3. Gießt nun die Kuvertüre über die Bällchen und streut großzügig Zuckerkonfetti darüber. Nun nur noch ein Cake Pop-Stielchen hineingesteckt und zum Aushärten in den Kühlschrank!

Tipp: Frisch aus dem Kühlschrank schmecken sie am allerbesten!!! 



 

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Eine Liebeserklärung an Apfel und Haselnusskrokant - es geht ans Eingemachte!

Die letzten Wochen waren doch sehr ruhig auf dem Blog. Warum? Ich habe meine liebste Jahreszeit im Rahmen der Herbstferien so richtig genossen, war mit meiner lieben Freundin in der Stadt der Liebe und möchte all diese positiven Gefühle nun in eine gebackene Liebeserklärung stecken. 

Wem ich meine Liebe erkläre?

Dem Herbst in all seinen bunten Facetten - und darunter besonders der bunten Vielfalt, die in Omas Keller Einzug hält: Es ist Einmach-Zeit!

Und im Rahmen dessen kam ich in der letzten Woche in den Genuss einer ganz besonderen Leckerei: fränkisches Apfelmus...keine Ahnung, was die Franken da an Spezialzutat drin haben, aber mein Herz begann beim ersten Bissen zu hüpfen!

Meine Begeisterung war sooo stark, dass ich den Rest des Einmachglases für ein neues Rezept verwendet habe - mit wirklich durchschlagendem Erfolg!

Aber keine Sorge, wer nun nicht gerade an Apfelmus aus Franken kommt, dem wird das Rezept auch mit dem Apfelkompott aus dem Keller der eigenen Oma oder zu Not mit dem aus dem Supermarktregal gelingen und schmecken.

Herzliche herbstliche Grüße und viel Freude beim Nachbacken!

Apfelmus - Herzen mit Krokant

135 g weiche Butter
240 g Mehl
100 g Zucker 
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
250 g Apfelmus
1 TL Zimt
75 g Haselnusskrokant

So geht's:

1. Vermischt die trockenen Zutaten in einer Schüssel und gebt dann die weiche Butter und das Apfelmus dazu.

2. Füllt den Teig entweder in eine herzige Silikonform oder in die Mulden eines Muffinblechs (der Teig reicht für 12 kleine Küchlein).

3. Gebt die Küchlein für ca. 15-20 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei 180°. Lasst sie nach dem Backen noch ein paar Minuten auskühlen und genießt sie am besten lauwarm mit frischer Schlagsahne (ich habe mir übrigens sagen lassen, dass sie noch besser schmecken, wenn es draußen regnet!).




Sonntag, 27. September 2015

Veganer Apfelkuchen mit Grieß: Wenn man eigentlich korrigieren müsste...

...und stattdessen ein veganer Apfelkuchen nach Maß gebacken wird, bei dem ihr selbst bestimmen könnt, wie VEGAN ihr sein möchtet.

Wie das gehen soll?

Ganz einfach: Bei dem Rezept entscheidet jeder für sich, ob der Kuchen GANZ VEGAN wird, also ohne Eier, Milch und Butter, oder ob das ein oder andere tierische Produkt dann doch seinen Weg in den Kuchen finden soll - ein perfekter Kuchen für vegane Einsteiger!

Wie ich auf die Idee gekommen bin? Ganz klar, eigentlich hätte ich heute genug am Schreibtisch zu tun gehabt, doch der Wunsch, heute ein wenig Küchenkreativität an den Tag zu legen war irgendwie stärker (ich bin mir sicher, dass ihr das nachvollziehen könnt!). Also habe ich mir gesagt, für jede Aufgabe und jeden Korrekturstapel, den ich bewältige, suche ich eine vegane Alternative für meinen Grieß-Apfelkuchen.

So weit bin ich heute gekommen:

Veganer Apfel-Grießkuchen

120 g Mehl
120 g Weichweizengrieß
175 g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
240 ml Hafermilch (VEGAN!) oder "normale" Milch
4 Äpfel
Saft einer Zitrone
KEINE Eier (VEGAN!)
KEINE Butter (VEGAN!) oder 50 g Butter (und dafür ein Apfel weniger)

So geht's:

1. Vermischt die trockenen Zutaten in einer Schüssel und heizt euren Backofen auf 175° vor. Schält und entkernt die Äpfel und raspelt sie. Gebt danach den Zitronensaft auf die Apfelraspel.

2. Gebt die flüssigen Zutaten zu Mehl & Co. und verrührt alles zu einem fluffigen Teig.

3. Legt nun eine Kastenform mit Backpapier aus und gebt etwa ein Drittel des Teigs in die Form. Drückt nun etwa eine gute Handvoll der Apfelraspel aus und schichtet sie gleichmäßig auf dem Teig. Wiederholt diesen Vorgang noch zweimal und gebt den Rest der Äpfel obendrauf.

4. Backt den Kuchen nun ca. eine Stunde und lasst ihn danach gut auskühlen.

Mein Tipp: Wer noch ein besonderes Topping für dieses fluffige Stückchen sucht, der schaut einfach mal bei HerrGrünKocht vorbei: Herr Grün stellt euch HIER Lotti vor - seine vegane Karamellcrème mit gebrannten Mandeln - Die ist wirklich unglaublich lecker!!!


Sonntag, 13. September 2015

Geburtstag im Herbst schreit nach Kürbis-Käsekuchen mit Apfelherzen

Ihr habt es letzte Woche mitbekommen: MEIN Herbst hat offiziell schon letzte Woche begonnen und ich taste mich so langsam an die veränderte Zutatenlandschaft heran - Äpfel, Zwetschgen, Mandeln, Kürbis...

Kürbis? Zum Backen? Jap, ihr habt richtig gehört! Als ich die aktuelle Ausgabe der lecker bakery aufschlug, habe ich mich spontan in das Rezept vom Pumpkin-Cheesecake mit Sirupäpfelchen sofort verliebt und wollte ihn unbedingt ausprobieren (wenn auch in leicht abgewandelter Form).

Und was passt dann besser als der Geburtstag einer meiner Lieblingskolleginnen, die jedoch in Sachen Kuchen nur schwer zufriedenzustellen ist (Keine Schoki! Keine Zitrone! Keine Nüsse!) - also versuch ich es doch heute einmal mit diesem kleinen Wunderwerk, was schnell& einfach gebacken und verziert war!

Viel Spaß beim Nachbacken!


Kürbis - Käsekuchen mit Apfelherzen

100 g weiche Butter
90 g Mehl
50 g gehackte Mandeln
200 g Hokkaidokürbis
2 rote Äpfel
100 g + 4 EL Zucker
2 Eier
100 g fettarmer Joghurt
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
100 g Doppelrahmfrischkäse
50 g Puderzucker
abgeriebene Schale einer Zitrone

So geht's:

1. Heizt den Backofen auf 175° vor und fettet eine kleine runde Springform (ca. 18-20cm). Wascht und entkernt nun einen Apfel und den Kürbis und raspelt beides grob.

2. Verrührt die Butter und 100g Zucker und gebt nach und nach die Eier dazu. Gebt nun den Joghurt, das Mehl, das Backpulver und die Prise Salz dazu und vermischt alles gut. Gebt zum Schluss noch den geraspelten Apfel, den Kürbis und die gehackten Mandeln dazu.

3. Gebt den Teig nun in die Springform und backt den Kuchen für ca. eine Stunde.

4. Gebt den übrigen Zucker in eine Pfanne und erhitzt ihn mit 6 EL Wasser. Viertelt und entkernt den Apfel und stecht mit einer Plätzchenform kleine Herzen aus und begradigt sie unten bevor ihr sie dann für ca. drei Minuten zum Zucker dazugebt. Gebt zum Schluss noch die Hälfte der abgeriebenen Zitronenschale dazu. Lasst sie danach gut auskühlen. 

5. Vermischt nun den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Rest der abgeriebenen Zitronenschale. Gebt die Masse auf den abgekühlten Kuchen und dann zum Schluss die vier Sirupherzen darauf - ein wahrer Augenschmaus!











Sonntag, 6. September 2015

Ein Sonnenstrahl zu Herbstbeginn: Apfel-Pflaumen-Tartelettes

Es ist Herbst!!! Ich freu mich so!!! Endlich beginnt meine Lieblingsjahreszeit! Und um die so richtig zu feiern, habe ich mich heute Vormittag aus dem Bett geschält, die Gummistiefel angezogen, den Schal umgeworfen und bin raus in die so langsam bunter werdende Natur hinausgestürmt - bin durch Pfützen gehüpft, habe Blätter über meinen Kopf regnen lassen und die letzten warmen Sonnenstrahlen genossen...

Okay, das war nicht so wirklich mein Start in den diesjährigen Herbst....

Ich bin vom starken Regen, der gegen mein Fenster prasselte viel zu früh wach geworden, musste feststellen, dass ich mich erstens fies erkältet habe (oder wie mein Männe sagt, mich zu oft von kleinen dicken Kindern anhusten lassen und dann die Pest angeschleppt) und zweitens gar keine Gummistiefel besitze.

Also habe ich mich in die Jogginghose geschmissen, diverse Wolldecken und Kissen über meinen Kopf regnen lassen und den Dauerregen beobachtet, der die Blätter (die übrigens noch alle grün sind) schlapp am Baum hängen ließ...war auch irgendwie schön!

Als sich dann aber pünktlich zum Nachmittag doch ein paar Sonnenstrahlen zeigten, habe ich mich entschlossen, den Herbstbeginn dann doch zumindest kulinarisch einzuleiten - und zwar mit den köstlich fruchtigen Apfel-Pflaumen-Tartelettes!


Apfel - Pflaumen - Tartelettes

für 5 kleine Tartelettes:

150 g kalte Butter
250 g Weizenmehl
30 g Puderzucker
1 Ei

für die Füllung:

4 säuerliche Äpfel
500 g Pflaumen
50 g Butter
120 g Zucker
2 TL Zimt
Saft einer Zitrone

So geht's:

1. Verknetet die kalte Butter mit dem Weizenmehl, dem Puderzucker und dem Ei zu einem festen Teig, wickelt diesen in Klarsichtfolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.

2. Wascht und schält die Äpfel und entsteint die Pflaumen. Schneidet beides in kleine Würfel und gebt alles zusammen in einen Topf, in dem ihr vorher die Butter mit dem Zimt und dem Zucker gebt. Lasst alles zusammen ca. 10 Minuten köcheln. Gebt danach den Zitronensaft darüber und verrührt alles gut.

3. Fettet die Tarteletteförmchen und drückt dann immer einen etwa hühnereigroßen Teil vom Teig hinein und drückt ihn am Boden bzw. an den Rändern gut an. Dasselbe macht ihr mit den anderen Förmchen. Schüttet nun die überschüssige Flüssigkeit von dem eingekochten Obst ab und gebt es dann in die Förmchen. Wer mag, kann noch etwas braunen Zucker oben drüber streuen.

4. Jetzt kommen die guten Stücke noch für ca. 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen (180°). Am besten schmecken sie lauwarm mit frischer Schlagsahne und einem großen Kakao dazu!

Genießt den Herbstbeginn!







Sonntag, 30. August 2015

Was wär', gäb' ich einen Oreo... mein geeister Oreo Naked Cake

Was wär', gäb' ich einen Oreo.... in mein Eisfach, nur mal einfach so? 

Die Melodie des TV-Spots verfolgt mich schon seit Wochen! Und da ich mir habe sagen lassen, dass der Sommer heute noch einmal ein eindruckvolles Gastspiel gibt, dachte ich mir, ich verbinde den Lieblings-Geburtstagskuchen von Herrn SC mit dem Erfrischungs-Potenzial des Eisschranks.

Heraus kommt mein geeister Oreo-Naked Cake, der frisch aus dem Eisfach und begleitet von einem Eiskaffee den perfekten Sonntagnachmittag auf dem Balkon beschert!


Naked Oreo Cake

75 g Butter
260 g Zucker
100 g Puderzucker
200 ml Milch
50 ml kochendes Wasser
5 Tropfen Vanillearoma
20 g Backkakao
240 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Ei
1 Eiweiß
200 g Doppelrahmfrischkäse
200 ml Sahne
24 Oreokekse (+ 3 zur Deko)

So geht's:

1. Heizt den Backofen auf 175° vor und fettet und mehlt zwei kleine Springformen ( Durchmesser etwa 18-20 cm). 

2. Für den Oreo-Vanilleboden erwärmt ihr nun 50 g Butter  und schlagt sie mit 160 g Zucker schaumig auf. Fügt dann das Vanillearoma und 125 ml Milch hinzu. Jetzt gebt ihr dazu 150 g Mehl und 1/2 TL Backpulver. Nun packt ihr noch das Eiweiß dazu und nehmt euch dann einen Moment, um 8 Oreokekse fein zu zerstoßen (am besten in einen Gefrierbeutel damit und dann mit einem Nudelholz die Aggressionen der Woche abarbeiten!). Diese rührt ihr dann auch noch unter den Teig und verteilt ihn dann auf die zwei Springformen. Backt die beiden Böden nun gemeinsam für etwa 25 Minuten im Ofen und lasst sie danach gut abkühlen.

3. Jetzt geht es an den Schokoladen-Boden: Dafür buttert und mehlt ihr nur eine der kleinen Springformen und erwärmt in dieser Zeit schon einmal 25 g Butter. Gebt jetzt 90 g Mehl, 1 TL Backpulver, den Backkakao in eine Schüssel und vermischt das Ganze mit 100 g Zucker, dem Ei, der Milch und der Butter zu einem glatten Teig. Diesen füllt ihr anschließend in die Form und backt ihn bei 175° für etwa 30 Minuten.

4. Für die Füllung  vermengt ihr bitte den Puderzucker mit dem Frischkäse. Nun schlagt ihr die Sahne steif und gebt auch diese zu der Frischkäsemasse. Jetzt zerstoßt ihr relativ grob 6 Oreo-Kekse und vermischt diese mit gut Dreiviertel der Frischkäsecrème. Den Rest stellt ihr einfach in den Kühlschrank.

5. Legt nun einen der Oreoböden auf eine Tortenplatte und bestreicht ihn gut mit eurer Oreo-Frischkäse-Crème. Darauf kommt dann der Schokoladenboden, den ihr auch wieder einstreicht. Zum Schluss gebt ihr den zweiten Oreoboden obendrauf und das Grundgerüst eurer Torte steht.

6. Holt nun die übrige Fischkäsemasse aus dem Kühlschrank und verteilt sie einmal gut oben auf eurem Naked Cake. Jetzt schnappt ihr euch eine fähige Küchenmaschine oder ein Nudelholz und zerbröselt die übrigen Oreokekse ganz fein. Bedeckt nun die Oberseite der Torte mit den Oreokrümeln (und zwar ordentlich!!!).

7. Zum Schluss dekoriert ihr die Torte einfach noch mit zwei drei weiteren Oreokeksen! Jetzt stellt ihr euren Naked Cake einfach über Nacht in den Kühlschrank oder für gut zwei Stunden ins Eisfach - herrlich erfrischend!!!